10.000 $ Tagesgage – mit einem 5. Klässler Wissen?

25. Juli 2010

Neulich stieg ein Golf Guru von seinem Berg und spach:” Kein Golfschwung ist wie der andere – genauso wie kein Fingerabdruck dem anderen gleicht!”….seine Jünger sind entzückt und die Gehirnwindungen mit Bewunderung gefüllt. So ein Guru erhält eine Tagesgage von 10.000 $. Es geht mir nicht darum, darzustellen wie doof dieser “Guru” ist – es geht mir darum aufzuzeigen auf welch flachem sportwissenschaftlichen Niveau wir uns im Golf bewegen. Wenn “Dumm” mit “Doof” diskutiert kann sich jeder vorstellen, dass Schwungqualitätsverbesserungen schon sehr schwierig sind. Wenn nun aber Wissenschaft mit “Dumm & Doof” konfrontiert wird – ist es noch schwieriger – sofern sich “Dumm & Doof” der messbaren, objektiven Wissenschaft entgegenstellen. Das bedeutet, dass “D&D” meistens kein Partner sein kann – da der Endkunde Golfer/Eltern fast immer “D&D” durch generalistische Ausbildung überlegen sind.

Jeder Tanzlehrer weiss, dass z. B. ein Tscha-Tscha-Tscha ca. 5 Bewegungskriterien hat, welche ein Turniertänzer erfüllen muss; werden diese 5 Kriterien nicht erfüllt, ist die Tanzfigur kein Tscha-Tscha-Tscha sondern vielleicht ein Walzer, Fox oder sonst was; sollen jedoch die 5 Kriterien eines T-T-T erfüllt sein, so nennt man die individuelle Darstellung eine Variante einer Figur/Methode…das wollte dieser “10.000$ Guru” sagen. Er meinte Golf-Schwungvarianten.

Seine Schüler und über 1000 weitere Buchautoren lehren im Golfsport alle nach der gleichen Methode, die von Ben Hogan ca. 1940 definiert wurde (weil er jahrelang mit seinem Schwung keinen Erfolg hatte). Dieses Grundschwungmodell ist  schon über 100 Jahre alt.

Für die klugen Golfer die sich nicht einem großen Verletzungsrisiko aussetzen wollen, hat sich jetzt durch unsere Forschungen herausgestellt, dass dieses Grundschwungmodell vollumfänglich ungesund ist.

Bei diesem Schwungmodell treten brutale Torsionskräfte, Reibung, Scherkräfte und Vibrationen auftreten, die so gewaltig sind, dass Sie kurz mittel oder langfristig zu Verletzungen führen. (73 kg PGA Pro 980 Nm)

Die von mir entwickelte Free-Release-Methode ist tatsächlich eine andere, physiologsche und effizienter Schwungmethode, da wir Hauptfunktionen von Ben Hogan ausgetauscht, ersetzt oder verbessert haben. FRM reduziert die oben aufgeführten Belastungen um bis zu 99%.

10.000 $ Tagesgage sind ok – aber nicht für 5. Klässler Niveau, nicht für unphysiologische (ungesunden, schädliche) Schwungmethoden und vor allem wenn der “Guru” keine messbaren (Doppelradar; Smash7) biomechanischen Optimierungen der Energieübertragung an zu bieten hat.

Je mehr  wissenschaftlich gearbeitet wird – je mehr wird man auf Free-Release stoßen.

Schon vor Jahren hab ich die FRM zur neuen Leittechnik ausgerufen. Mein Motto: ” Lebenslanges lernen”! – auf diesem Zug kann jeder und alle immer aufspringen.  Ich habe größeren Respekt vor Menschen die bereit sind eine “Open Mind” Einstellung einzunehmen – wie vor solchen die faul sind und an alten Zöpfen fest halten.

Mir persönlich geht es gut, da ich in der objektiven, wissenschaftlichen Ecke  stehe und über 150 Ärzte, Mediziner, Forscher und Wissenschaftler hinter meiner Lehre weiss.

Somit ist es nur eine Frage der Zeit, denn wir Golfer sind durch unsere berufliche Ausbildung geschult moderne management Methoden anzuwenden.

Controller, Ärzte, Ingenieure, Geschäftsführer, Steuerberater, Wirtschaftprüfer, Sportwissenschaftler, Bankvorstände, Unternehmer, Volkswirte, Physiker, Chemiker, IT-Leute,  etc. sind geschult objektive und qualifizierte Entscheidungsgrundlagen zu schaffen.

Ich bin entspannt – ärgere mich jedoch wie fahrlässig mit der Gesundheit von golfenden Kindern umgegangen wird; wie die Verbände Euros für Golf und Natur ausgeben und nicht in den Gesundheitsschutz von Golfern investieren… Viele Grüsse

F. Drollinger